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Bombenfund: Oranienburg vor Evakuierung
  • Posted:
  • 3. Dezember 2013
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Bomben-RisikoDie Menschen in Oranienburg kommen nicht zur Ruhe. Erneut ist in der 43.000 Einwohner zählenden Stadt eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. 12.000 Menschen wären von einer möglichen Evakuierung betroffen. Dies wäre eine der größten Evakuierungsmaßnahmen in der Geschichte der Stadt.
Aktuell wird noch geprüft, ob die Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden muss.

Der riesige Sperrkreis würde sich über die gesamte Altstadt und den Bahnhof erstrecken, in der die Sprengbombe amerikanischer Bauart gefunden wurde.

Erste Sicherungsmaßnahmen wurden sofort ergriffen: Der direkte Umkreis des Bombenfundortes wurde in einem 50-Meter-Radius geräumt. 43 Menschen mussten bislang ihre Wohnungen verlassen.
Seit gestern prüfen Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, ob und wie die Bombe zu sprengen sei.
Wie ein Sprecher der Stadt bekannt gab, liegt die Bombe in einer Tiefe von 4,50 Meter. Die besondere Schwierigkeit an den einzuleitenden Maßnahmen: Die Bombe liegt genau zwischen zwei Wohnblocks.
„Ein wirkliches Problem haben wir bei einer Sprengung“, sagte Stadtsprecher Björn Lüttmann. „Bei einer Sprengung sind auch Schäden an den Wohnhäusern nicht ausgeschlossen.“

Mit ersten Ergebnissen der Analyse wird im Laufe des heutigen Dienstag gerechnet.

Der letzte Fall eines Bombenfundes liegt gerade einmal eineinhalb Wochen zurück. Bei diesem Fall war eine Entschärfung unmöglich. Der Munitionsbergungsdienst musste den 500-Kilo-Bombenblindgänger in Oranienburg sprengen.

Leider konnte bei der Sprengung zahlreiche Schäden nicht verhindert werden. So wurde ein bewohntes Gartenhaus, das unmittelbar an der Fundstelle lag, komplett zerstört wurden. Weitere umliegende Gebäude wurden ebenfalls schwer beschädigt.

Die Stadt hatte ihre Hilfe angeboten und zu Spenden in der Bevölkerung aufgerufen.

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